Thanks to our supporter

django CMS

Steckbrief

Programmiersprache: 

Python

Erstmals veröffentlicht: 

2007

Open Source seit: 

2007

Lizenz: 

Aktuelle Major Release: 

3

Entwickler/innen: 

> 290

Anzahl Downloads: 

> 250 000

Verfügbare Sprachen: 

46
17.05.2015

Der erfahrene Neuling im Enterprise-CMS-Markt

Bis vor kurzem wurde django CMS noch als Geheimtipp gehandelt, aber seit Mercedes-Benz darauf setzt und auch andere Großunternehmen wie Orange, Vodafone, Discovery Channel, La Libération, National Geographic es nutzen, kann man nicht mehr wirklich von einem Geheimtipp ausgehen. Das System bietet sämtliche Funktionalitäten, die Nutzerinnen und Nutzer von einem modernen CMS erwarten.

Es ist von Grund auf mehrsprachig aufgebaut, bietet ein ausgereiftes Permission-Management, das den Bedürfnissen von kleinen wie großen Unternehmen gerecht werden kann, und ermöglicht dem Anwender, die Inhalte direkt auf der Seite via Frontend-Editing zu editieren. Das einfache Einbinden von komplexen Datenquellen mit wenig Aufwand wird als Hauptargument aufgeführt, um django CMS für große Seiten einzusetzen.

Flexibilität dank Plug-in-Struktur

Typisch für das CMS ist die modulare Seitenstruktur. Es wurde nicht als Text-Editor entwickelt, vielmehr sind die Inhalte blockbasiert. Das System erstellt Seitenbäume, erzeugt daraus Menüs und füllt diese mit Content. Das Editieren erfolgt entweder direkt auf der Seite via Frontend-Editing oder im Backend-Bereich.

Speziell an diesem CMS ist, dass Inhalte dynamisch und sehr flexibel erfasst werden können. So benötigt eine Seite normalerweise nur ein bis zwei HTML-Templates, in denen sogenannte „Platzhalter“ definiert werden, zum Beispiel für Inhalt (Content), rechte Spalte (Right Column), Kopfzeile (Header) oder Fußzeile (Footer). Die Platzhalter werden dann mit sogenannten Content-Plug-ins gefüllt – etwa einem Bild-, einem Text-, Video- oder Formular-Plug-in.

Der Vorteil einer solchen Struktur ist, dass beispielsweise ein Unternehmen auf einer Website, die schon ein halbes Jahr online ist, bei einem Kontaktformular problemlos selber eine Karte einfügen kann und dazu keine Unterstützung eines externen Partners benötigt.

Für django CMS sind über 150 verschiedene Plug-ins dieser Art erhältlich, und stetig kommen weitere hinzu. Für Entwickler besonders interessant ist, dass sie ein eigenes Plug-in mit 20–50 Zeilen Code sehr schnell und einfach selber erstellen können (inkl. Datenbankanbindung, Admin-Maske etc.)

Vom Agentur-CMS zum beliebten Marktplayer

django CMS war ursprünglich ein internes Projekt der Divio AG aus Zürich und eines der ersten Open-Source-CMS für das Web-Framework Django. Mit dem Fokus auf Erweiterbarkeit und präziseren Code fand es schnell Freunde innerhalb der Django-Community und verteidigte mit Abstand trotz wachsender Konkurrenz seinen Platz als meistgenutztes CMS auf Django-Basis.

Heute verzeichnet die offizielle Website über 160.000 eindeutige Besucher pro Jahr; das CMS wurde über 250.000mal heruntergeladen. Über 290 Autoren arbeiten an der Weiterentwicklung, die hauptsächlich über Github vorangetrieben wird.

Django und Python als Basis

Wie der Name schon sagt, basiert das CMS auf dem Webframework Django und ist in der Programmiersprache Python geschrieben. Da es nicht wie andere CMS über die Zeit aus kleinen Anfängen gewachsen ist, sondern als Grundlage ein Webframework hat, kann es automatisch auch auf sämtliche mächtige Tools von Django zurückgreifen. Django übernimmt die Kommunikation mit der Datenbank, erstellt automatisch Admin-Masken und Formulare für eigene Datenquellen, und Entwicklerinnen und Entwickler können auf Tausende andere Apps zurückgreifen, die auf Django basieren und sehr einfach in die Seite und das CMS zu integrieren sind. Das django CMS arbeitet mit allen großen relationalen Datenbanken zusammen, so etwa mit MySQL, Postgres, Oracle, SQLite, Sybase SQL Anywhere, IBM DB2, Microsoft SQL Server 2005, Firebird, ODBC, ADSDB. Via Jython oder Iron Python kann es auch in .NET- und Java-Umgebungen eingesetzt werden.

Django wird neben Ruby on Rails als eines der Webframeworks der nächsten Generation betrachtet. So muss etwa ein Django-Programmierer weniger als die Hälfte an Code schreiben, als dies ein PHP-Programmierer tun müsste, um auf das gleiche Ergebnis zu kommen. Sehr viele bekannte neue Start-ups im Silicon Valley wie etwa Pinterest oder Instagram setzen auf Django.

Python gehört zu den beliebtesten Programmiersprachen der Welt und ist objektorientiert. Zahlreiche Institutionen und Firmen wie beispielsweise das Massachusetts Institute of Technology (MIT), die NASA, Youtube oder Google setzen auf diese Programmiersprache. Da Python nicht nur für die Webentwicklung eingesetzt wird, können Entwickler auf eine große Zahl von Bibliotheken zurückgreifen, die in einigen anderen Programmiersprachen gar nicht umgesetzt werden könnten (z. B. Socket-Programmierung).

Thanks to our supporters